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Besetzt!

Arbeitgeber im Gesundheitswesen stehen vor großen Herausforderungen: Der Personalmangel ist evident, die Zeit für Weiterbildung knapp und der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance wird angesichts hoher Arbeitsbelastung immer größer.


Foto: istockphoto/Artystarty

Die Lösung klingt einfach: Für offene Stellen gilt es, die „optimale Besetzung“ zu finden. Doch es ist ein Geben und Nehmen und nachdem Top-Kandidaten rar sind, braucht es hier auf Seiten der Anbieter weit mehr Anstrengung als bisher. Die Jobrubrik auf der Krankenhauswebseite reicht dazu längst nicht mehr aus, denn Soziale und Business-Netzwerke sind schneller und oft vertrauenswürdiger, wenn es um gute Mundpropaganda geht.

Kennen Sie den?

Empfehlungsmarketing und Employer Branding sind wichtige Werkzeuge im Recruiting geworden, ebenso wie die Unterstützung durch Profis, wie beispielsweise Thomas Zembacher, Geschäftsführer von Talentor Österreich, der sich schwerpunktmäßig dem Health-Care-Sektor verschrieben hat. Er und sein Team kombinieren hoch technologisierte Search-Prozesse mit modernen Kommunikationskanälen und persönlicher Betreuung, damit sich die Suche nach künftigen Mitarbeitern effizient und effektiv gestaltet. Das Ergebnis ist Besetzungssupport auf höchstem Qualitätsniveau, damit der richtige Kandidat schnellstmöglich identifiziert und vermittelt werden kann. „Das Wichtige ist uns der Bewerber, auch wenn die Digitalisierung in unserem Business Einzug gehalten hat“, betont der Branchenexperte und ergänzt: „Computer können zwar Listen von potenziellen Kandidaten auswerfen, aber das Wichtigste ist und bleibt das persönliche Gespräch.“
Ein Eckpfeiler der Dienstleistungen von Talentor ist die Suche nach Führungskräften. „Wir sprechen hier zum Beispiel von Radiologen oder Anästhesisten, die in der Community durchaus bekannt sind. Da ist es wichtig, zuerst anonym die Vorinformation zu erhalten, ob sich die Bewerbung überhaupt lohnt. Immerhin öffnet sich der Kandidat und hat eine bestimmte Erwartungshaltung. Wir können diesen Prozess sehr gut begleiten und beraten, wann und ob es Sinn hat, in den Bewerbungsprozess einzusteigen“, erklärt Zembacher.

Der Wettbewerb wird härter

Es braucht jedenfalls mehr als den passenden Algorithmus, um das Matching von Angebot und Nachfrage nachhaltig zu gestalten. Viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl sind erforderlich, wenn es um die Besetzung offener Stellen geht. „In den öffentlichen Spitälern sind viele ärztliche Positionen vakant und der Markt gibt wenig her. Daher haben es private Einrichtungen, vor allem abseits der Ballungszentren, oft sehr schwer konkurrenzfähig zu bleiben, wenn es um den Run auf die besten Köpfe geht“, weiß der Headhunter. Darüber hinaus sind es nicht nur die Spitäler oder Gesundheitseinrichtungen, die um die Mediziner rittern. Auch die Life-Science-Industrie, die Bio- und Medizintechnik, aber auch Versicherungen, der Gesundheitstourismus oder Reha- und Wellnesseinrichtungen. Künftig werden auch die Behörden, die Medizinprodukteindustrie und Forschungseinrichtungen ihre Angelruten im gleichen Teich auswerfen, denn sie benötigen aufgrund der verschärften EU-Gesetzgebung ab 2020 noch mehr hochqualifiziertes medizinisches Personal, um überhaupt noch Produkte auf den Markt bringen zu können.

Mehr als nur ein Job

Diese Herausforderungen kennt Zembacher aus der Pharmaindustrie schon seit Längerem: „International agierende Unternehmen müssen ihren Bewerbern hier weit mehr bieten als nur den Arbeitsplatz. Es geht darum die gesamte Familie bei der Berufsentscheidung einzubinden. Das beginnt bei der Wohnsituation, dem Kindergarten oder Ausbildungsplatz und endet bei der Freizeitgestaltung.“ Zum Glück, so Zembacher, hat Österreich hier einiges zu bieten und viele junge Ärzte haben ihre Wanderjahre hinter sich: „Natürlich gibt es in der Schweiz oder in Schweden sehr attraktive Rahmenbedingungen, aber nicht jeder möchte ins Ausland.“
Österreich hat noch einiges aufzuholen, wenn es um Professional Search und HR Consulting geht. „Unsere Berater verfügen über fundierte Kenntnisse in verschiedenen Branchen und helfen Top-Unternehmen, komplexe Herausforderungen zu meistern. Wir sprechen heute von agilen und liquiden Arbeitswelten, das spiegelt sich natürlich auch in der Personalsuche und -besetzung wider“, weiß der Experte. Einen weiteren Vorteil der externen Beratung sieht Zembacher auch bei der Zusammenstellung von Teams: „Es braucht einen guten Mix zwischen „alten Hasen“ und „digitalen Nerds“, um den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt gewachsen zu sein. Diese verschiedenen Welten müssen gemeinsam einen Weg finden und bereit sein, die Andersartigkeit der Teammitglieder zu akzeptieren. Lebenslanges Lernen war noch nie so vital wie heutzutage“, resümiert Zembacher. Auch hier stehen die Talentor-Experten mit Rat und Tat zur Seite, denn sie haben das Ohr am Puls der Zeit: „Wir wissen heute oft noch nicht einmal, welche Berufsbilder in den nächsten Jahren kommen werden und gefragt sind. Daher ist es ratsam, die Personalsuche in die Hand von Spezialisten zu legen.“ rh

Talentor Future Lab


Für das Talentor Future Lab wurden im April 2019 vom FASResearch-Institut zwei Workshops mit 17 Experten der Life-Science- & Health-Care-Branche veranstaltet. Sie wurden befragt, welche Skills Mitarbeiter benötigen und welche Rolle Megatrends im Unternehmensumfeld spielen. Folgende Themen wurden identifiziert:

Die drei größten Trends

  • Kostendruck Gesundheitssystem
  • Komplexitätsmanagement
  • Digital Talents

Die drei zentralen Skills der Mitarbeiter

  • Komplexe Probleme lösen
  • Kognitive Agilität
  • Selbstreflexionsvermögen

LEITERIN/LEITER FÜR DAS PRIMAT INNERE MEDIZIN

Bezirkskrankenhaus Reutte/Tirol [zur Ausschreibung]

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ÄRZTLICHE/R LEITER/IN

Reha-Klinik für Seelische Gesundheit und Prävention GmbH [zur Ausschreibung]

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ÄRZTLICHE LEITUNG M/W/D UND EINE/N ARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN BZW. FACHARZT M/W/D 

vivea Gesundheitshotels Bad Häring [zur Ausschreibung]

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ÄRZTLICHE LEITUNG / ARZT / ÄRZTIN 

Badenerhof Gesundheits- und Kurhotel, Baden bei Wien [zur Ausschreibung]

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OBERÄRZTIN/ARZT FÜR KINDER UND JUGENDPSYCHIATRIE/PSYCHOTHERAPIE (KPJ) 80%

Spitalzentrum Oberwallis (SZO), 3900 Brig [zur Ausschreibung]

Kooperationspartner